Die sogenannte Persönlichkeitsentwicklung wird in unserer Gesellschaft momentan groß geschrieben. Dass man sich weiterentwickelt und niemals stehen bleibt, ist zur Lebensaufgabe geworden und vor allem für die Jugend sehr wichtig.. So weit, so gut. Denn schließlich möchte sich ja eigentlich jeder weiterentwickeln. Doch heutzutage werden dabei immer mehr neue Methoden eingesetzt, die angeblich zum Ziel führen soll. Von Speed Reading über bestimmte Atemtechniken bis hin zu einer Fülle von Seminaren, die anscheinend blitzschnelle Ergebnisse liefern sollen. Das versprechen sie jedenfalls. Dabei werden altbewährte Formen wie Instrumente erlernen immer weiter in den Hintergrund gerückt und zu wenig berücksichtigt. Warum das falsch ist, möchten wir in diesem Artikel aufzeigen.
Die guten alten Methoden
Es gibt etliche alte Methoden, die sich anbieten, um an sich selbst, an den eigenen Stärken oder Schwächen zu arbeiten. Dabei geht es zum einen um geistige, zum anderen aber auch um motorische und soziale Fähigkeiten, die immer weiter verbessert werden sollen.
Dass dazu keine neuen Allheilmittel notwendig sind, zeigen wir in diesem Ratgeber auf.
Damit kommen wir gleich zu unserem Tipp, der all diese angegeben Bereiche unter einen Hut packt und sowohl für Jung, als auch für Alt sehr gut anwendbar ist. Dabei handelt es sich um das Erlernen von Instrumenten. Dies hört sich im ersten Moment simpel an, hat aber eine Wirkung, die unter keinen Umständen unterschätzt werden sollte.

Die großen Vorteile
Ein Instrument, wie das Knopfakkordeon spielen lernen gehört zu den komplexesten menschlichen Tätigkeiten. Darum hat das Erlernen eines Instruments für Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen unschätzbaren Wert für ihre Entwicklung. Regelmäßiges Instrumentalspiel fördert nachweislich die Verbindung der beiden Hirnhälften und damit die kognitiven und emotionalen Fähigkeiten. Ferner ist es sprachwissenschaftlich unumstritten, dass die Beschäftigung mit einem Instrument ein dienliches Werkzeug zur Minderung vorhandener Lernschwächen, insbesondere bei Legasthenie, darstellt. Schon einfache Musikstücke beanspruchen Fähigkeiten des Intellekts, der Emotionen und der Sinne. Die präzise Koordination der Hände und Finger am Instrument fördert eine ausgeprägte Feinmotorik und räumliches Vorstellungsvermögen.
Zudem werden in sehr vielen Fällen auch die sozialen Fähigkeiten gefördert, wenn ein Instrument erlernt wird. Von nun an kann man etwas besonders, ist gegebenenfalls stolz und gehört einer besonderen Gruppe an. Man kann mit verschiedenen Leuten zusammenspielen und je nach Instrument sogar in einer ganzen Band mitspielen. So können sehr gut Kontakte geknüpft werden. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass man Dritten sehr schön etwas vorspielen und diese somit von dem eigenen Können überzeugen kann. Dies macht Spaß und sorgt für eine hohe Reputation bei dem jeweiligen Zuhörer.
Nebenjob – Instrument
Klingt nicht allein diese Überschrift schon sehr cool? Denn wenn man ganz ehrlich, ist es doch für jeden eine echt gut Vorstellung das eigene Hobby zum Beruf machen zu können. Warum sollte das nicht auch mit dem Hobby Akkordeon spielen gehen?
Im Grunde spricht gegen dieses Ziel gar nichts. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie dies umgesetzt werden kann. Dabei möchten wir aber zunächst nur auf die Nebenjob Variante eingehen. Trotzdem ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass daraus später auch mehr draus werden könnte.
Natürlich ist jeweils vorausgesetzt, dass man das Instrument wirklich beherrscht und damit einen gewissen Mehrwert stiften kann. Als ein Beispiel kann man selbst als Musiklehrer tätig werden. Und das geht schneller, als man manchmal denkt. Auch wenn man vor ein paar Monaten selbst noch unterrichtet wurde oder noch immer unterrichtet wird ist das möglich. Anfänger sind nämlich über jede Hilfe sehr dankbar und zudem kann man sich noch viel besser in seine Schüler reinversetzen und kennt die Kniffe, die man selbst noch vor einigen Monaten als Anfänger gut gebrauchen konnte.
Hinzu kommt die Möglichkeit, dass man später, wenn man etwas erfahrener ist, kleine Konzerte spielt. So kann man zum Beispiel auf Feiern für eine halbe Stunde spielen. Auch dafür ist bereits ein kleiner Obolus leicht zu verlangen.


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